Das gesamte Team aus Architekt_innen, Moderator_innen, Raumplaner_innen und Prozessbegleiter_innen fährt mit Büroequipment zu den Auftraggeber_innen und richtet dort – direkt vor Ort – für mehrere Tage ein temporäres Büro ein. Gemeinsam mit allen Beteiligten werden Ideen für die Aufgabe entwickelt. Die Auftraggeber_innen und das beteiligte Umfeld können in jeder Phase mitwirken. Transparenz ist ein Grundprinzip.
Dieser Ideenfindungsprozess fördert bei allen Mitwirkenden das Vertrauen und die Identifikation mit den entwickelten Lösungen. Ein wesentlicher Teil der Arbeit ist es, externe Expert_innen aus themenrelevanten Bereichen, die über den Tellerrand blicken, mit ins Team zu holen. Das lokale Know-how und der breite Input von außen werden mit dem Fachwissen kombiniert. So wird schließlich aus der Summe der Eindrücke, Vorgaben und Vorschläge eine Vielzahl an Ideen herausgefiltert und mehrere mögliche Szenarien für die Aufgabe produziert. Diese Zukunftsszenarien werden unmittelbar auf ihre Machbarkeit, auch hinsichtlich der Kosten, überprüft und visualisiert - mit Fotomontagen, Schemaskizzen und 3D-Darstellungen. Dadurch bleiben die ausgearbeiteten Vorschläge keine unerreichbare Vision sondern sind realitätsnah und leicht verständlich. Mittels eines Stimmungsbildes kann ermittelt werden, welches Szenario aus Sicht der Bevölkerung in der Folge weiterbearbeitet und schließlich umgesetzt werden soll.